BannerbildBannerbildBannerbildBannerbildBannerbild
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Erlebnispädagogische Woche der Erzieher-Klasse ER25: Raus aus der Komfortzone – rein ins Abenteuer

Kürzlich war es wieder soweit: Die Erzieherklasse ER25 startete gemeinsam mit Frau Goldhahn und Herrn Fuchs im Rahmen des Projektmoduls Erlebnispädagogik zur erlebnispädagogischen Woche auf den Aktivhof Porschdorf im Elbsandsteingebirge.


Schon im Vorfeld war bei vielen die Anspannung spürbar. Eine Woche draußen unterwegs sein, in der Scheune schlafen, wenig Privatsphäre, kalte Nächte, ungewohnte Herausforderungen – das alles klang für manche eher nach Mutprobe als nach Klassenfahrt. Doch genau darum ging es: die eigene Komfortzone verlassen, Neues ausprobieren und erleben, was in einem steckt.


Und wie schon in den vergangenen Jahren meinte es das Wetter besonders „erlebnispädagogisch“ mit uns. Der Dauerregen am Montag sorgte dafür, dass die geplante Schlauchboottour auf der Elbe zunächst verschoben werden musste. Stattdessen wurde kurzerhand umgeplant: In der Scheune stand Bogenschießen auf dem Programm. Nass wurde also niemand – kalt war es trotzdem. Geschlafen wurde ebenfalls in der Scheune, und nachts sanken die Temperaturen bis in die Nähe des Gefrierpunkts. 

 

Am Dienstag ging es zum Pfaffenstein. Dort erkundeten die Schülerinnen und Schüler eine Höhle und stellten sich beim Klettern am Fels neuen Herausforderungen. Enge Gänge, Höhe, Unsicherheit und das Vertrauen in sich selbst spielten dabei eine große Rolle. Für einige bedeutete das, die eigene Angst zu überwinden und über sich hinauszuwachsen. 

 

Am Mittwoch folgte die Orientierungstour mit Kompass, Karte und GPS-Gerät. In Teams mussten Rätsel gelöst und Streckenpunkte gefunden werden. Das gelang souverän – manchmal auf direktem Weg, manchmal mit kleinen Umwegen, aber am Ende fanden alle ans Ziel.


Der krönende Abschluss war schließlich die nachgeholte Schlauchboottour auf der Elbe. Auch diese letzte Challenge wurde gemeistert – und zur Beruhigung: Niemand ist ins Wasser gefallen. Am Abend präsentierten beide Teilgruppen jeweils eine selbst erfundene Geschichte. Dabei wurde improvisiert, gelacht und deutlich, wie viel Kreativität und Teamgeist in der Gruppe stecken.


Jeden Abend wurden die Erlebnisse am Lagerfeuer reflektiert. Was war herausfordernd? Was hat überrascht? Wo habe ich mich mehr getraut, als ich vorher dachte? Genau diese Momente machten die Woche besonders wertvoll. Auch der Alltag auf dem Aktivhof funktionierte als gemeinschaftliche Aufgabe: Die Teams für die Essenszubereitung fanden sich täglich schnell und zuverlässig zusammen. Vieles lief einfach wie von selbst, weil alle mit angepackt haben.

 

Am Freitag wurde gemeinsam aufgeräumt, geputzt und alles wieder in Ordnung gebracht. Zum Abschluss bedankten sich die Schüler mit einem gemeinsamen Geschenk beim Team der Erlebnispädagogen, Ikea und Frido. Gegen 11 Uhr ging es zurück nach Hause – und vermutlich haben sich einige noch nie so sehr auf die eigenen vier Wände, eine warme Dusche und das eigene Bett gefreut.


Die Woche war auch in diesem Jahr wieder eine bereichernde Erfahrung. Viele konnten feststellen, dass sie mehr können, als sie sich vorher zugetraut hatten. Und bei manchen wurde vielleicht sogar die Lust geweckt, öfter draußen unterwegs zu sein. 

 

Die ER25 zeigte sich motiviert, engagiert und offen für Abenteuer – beste Voraussetzungen für alle Herausforderungen, die in der Erzieherausbildung noch kommen.

 

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Do, 28. Mai 2026

Bild zur Meldung

Weitere Meldungen

Einstellungen für mehr Barrierefreiheit

Schrift

Schrift­größe

100%

Kontrast

Kontraste

Inhalts­einstellungen